In wenigen Jahren
schon wurde die DEUTSCHE GREIFENWARTE mit ihren ungewöhnlichen
Attraktionen zum viel besuchten Anziehungspunkt der Region
mit Besuchern aus aller Welt.
Die einzige Zucht- und Forschungsstation arbeitet im Sinne
des Artenschutzes und züchtet Adler, Geier und Eulen
für
die Wiederansiedlung zur Erhaltung bedrohter Arten. Sie
ist Auffang- und Pflegestation für verletzte oder
beschlagnahmte Greifvögel. Das Hauptinteresse gilt
dabei den ganz besonders gefährdeten Seeadlern in
ihren Lebensräumen.
Auf vielen Forschungsreisen konnten an den
Küsten
der “Sieben Meere” alle 8 Seeadler-Arten beobachtet, ihre
Verhaltens- und Lebensweisen erforschet und u.a.
in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg neue Erkenntnisse
manifestiert werden.
In 40 Jahren wurden ca. 35.000 Brut- und Aufzuchtdaten
von Greifvögeln und Eulen erfaßt und gespeichert. |
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Diese Forschungsergebnisse, die bei internationalen Fachtagungen
und in Referaten publiziert wurden, werden global von vielen
Zoologischen Gärten abgerufen und verwendet.
Große
Beachtung in Fachkreisen auf internationalen Symposien
und Kongressen fanden die neuen Wege |
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und Methoden bei Brut und Aufzucht.
Besondere Einfühlungsgabe und genaue Beobachtung erfordert
die Zucht der Greifvögel. Die Zusammen-stellung der
Paare ist sehr schwierig. Nicht jede Adlerdame akzeptiert
auch den ihr angebotenen Mann !
Wir züchten für die Freiheit - nicht für
den Verkauf.
Eine - die Produktion steigernde - künstliche
Besamung d. h. Eingriff in den natürlichen
Ablauf der Natur, lehnen wir ab . So können wir von
jedem Brutpaar jährlich max. 1-2 Eier erwarten. Um äußere
Gefahren auszuschließen, erbrüten wir die Jungen
z.T. in unseren Brutmaschinen mit den speziell erarbeiteten
Daten. Handaufzucht verlangt viel Fingerspitzengefühl
und Zeitaufwand, bringt dafür aber viele beglückende
Momente im Umgang mit den Jungvögeln.
Bis Frühjahr 2004 haben wir neben vielen Eulen, Falken
und Habichten insgesamt 115 verschiedene Adler und Geier
gezüchtet. |
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