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Vom Aussterben bedroht
sind viele Greifvogelarten in Europa.
Trotz Verboten und Strafen sterben viele dieser
weltweit geschützten Tiere einen qualvollen Tod
durch Gift, Fallen oder Abschuß, bei Strom- und
Verkehrsunfällen.
Eine zusätzliche Gefahr bei Seeadlern besteht im Futter aus oft stark belasteten
Gewässern.
Die Schadstoffe reichern sich in der Hauptnahrung - den Fischen - an und führen zu
Vergiftungen, Mißbildung, Unfruchtbarkeit oder
Zerbrechen der Eischalen bei der Brut. |
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Projekt CLAUS FENTZLOFF
Schon
in den 60er Jahren sammelte ich Erfahrung mit Zucht und
Auswilderung
von über 60 Euro-päischen
Uhus, damals stark bedroht.
Auswilderungen mit Adlern hatte zuvor noch keiner gewagt. In der BRD hatte sich
in den 70er Jahren nur in Schleswig-Holstein ein Restbestand von wenigen
Paaren erhalten. Nur noch 1-2 Junge pro
Jahr - extrem bedroht !
1975 war es eine viel beachtete Pionierleistung, als es
gelang, junge Adler aus unserer Zucht zur Adoption in Wildhorste
in Schleswig-Holstein
einzusetzen. Ich stellte 12 Jungadler für
dieses Projekt kostenlos zur Verfügung. Der
Bestand in Deutschland konnte so gesichert werden. 2003
flogen bereits 48 Jungadler aus !
Internationale Artenschutzprojekte
und Stiftungen folgten in ehemaligen Brutgebieten der
Tschechei, Frankreich, Schweden, Polen, Ungarn und Irland.
Insgesamt habe ich 37 Seeadler gestiftet, zusätzlich
Mönchsgeier nach Mallorca und Bartgeier nach Österreich
abgegeben. |
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Der Erfolg der Auswilderungen
Nachweis durch Beringung in eindrucksvollen Zahlen:
In den genannten Europäischen Ländern fliegen über
400 Seeadler aus unserer Zucht z.T. bereits
in 2. und
3. Generation !
Auch verletzte/beschlagnahmte Greifvögel werden
nach Ihrer Genesung und entsprechendem Training wieder
ausgewildert.
Nicht sich an der Natur bereichern, sondern der Natur
zurückgeben, was der Mensch ihr genommen hat -
das ist unsere Devise. |
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